Glutensensitivität erkennen

Im Gegensatz zur Zöliakie ist die Glutensensitivität eine nicht-allergische Reaktion auf Gluten, obwohl sich die Symptome stark ähneln. Daher ist es sehr schwierig die Glutensensitivität von der Zöliakie zu unterscheiden.

Symptome

Genau wie bei der Zöliakie kann es zu Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen kommen. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Ekzeme, Kribbeln in Armen und Beinen und Gemütsschwankungen sind weitere Symptome die auftreten können und sich ebenfalls nicht von der Zöliakie abgrenzen lassen.

Diagnose

Im Gegensatz zur Weizenallergie und zur Zöliakie gibt es keine Blut- oder Haut-Prick-Tests durch die sich eine Glutensensitivität eindeutig feststellen lässt. Zuerst müssen Weizenallergie und Zöliakie ausgeschlossen werden. Bessern sich die Symptome bei einer glutenfreien Ernährung ist von einer Glutensensitivität auszugehen. In der Regel klingen die Symptome bereits nach wenigen Tagen ab. Die Diagnose ist dann eindeutig, wenn sich die Symptome nach einer erneuten Umstellung auf glutenhaltige Ernährung wieder verschlechtern.

Behandlung

Auch bei der Glutensensitivität muss eine glutenfreie Ernährung eingehalten werden. Bei manchen Betroffenen reicht eine glutenarme Ernährung aus. Allerdings lohnt sich eine strenge glutenfreie Ernährung über ein bis zwei Jahre durchaus, denn Glutensensitivität ist heilbar und kann nach dieser Zeit komplett verschwunden sein.

Weizenallergie

Der Weizen ist eines unserer Grundnahrungsmittel, daher ist die Weizenallergie die am häufigsten auftretende Getreideallergie.

Zöliakie

Zöliakie ist eine entzündliche Darmerkrankung. Ausgelöst wird sie von dem Klebereiweiß Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt.

Was ist Gluten?

Gluten oder Klebereiweiß sorgt dafür, dass sich Mehle zu einem backfähigen Teig verarbeiten lassen.